CO2-Kompensation

Als Waldpate rettest du nicht nur dein eigenes Stück Regenwald, du kannst so auch deine eigenen CO2-Emissionen ausgleichen.

Waldpate werden und CO2-Fußabdruck kompensieren

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Jeder Mensch in Deutschland verursacht im Jahr ca. 11 Tonnen CO2-Emissionen. Mit deiner Waldpatenschaft kannst du deinen persönlichen ökologischen Fußabdruck kompensieren.

Um das Leben auf der Erde zu schützen, müssen wir unsere CO2-Emissionen so schnell wie möglich reduzieren. Während du zu Hause deine Emissionen verringerst, kannst du in Peru als Waldpate genau die Fläche Regenwald retten, die nötig ist, um so viel CO2 zu absorbieren, wie du im Jahr verursachst. So wirst du klimaneutral.

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Jetzt Waldpate werden

Als Waldpate spendest du regelmäßig und kompensierst so kontinuierlich deinen CO2-Fußabdruck. Alternativ kannst du einmalig spenden

CO2- und Waldrechner

Geretteter Regenwald in ha
2 ha

Dieser Rechner hilft dir dabei, die Höhe deiner monatlichen Spende zu ermitteln, um dein ausgestoßenes CO2 zu kompensieren.

150.000 Tonnen CO2 – Der Regenwald und das Klima

Die Schutzgebiete von Mein Regenwald nehmen aktuell jedes Jahr ca. 150.000 Tonnen CO2 auf, welches sie der Atmosphäre entziehen.

Gleichzeitig sind im Boden und der Biomasse des Regenwaldes und der Moore von Mein Regenwald große Mengen Kohlenstoff gebunden. Ohne den Schutz durch das Mein Regenwald-Projekt würden diese Wälder und Moore zerstört. Die Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre würde aufhören und durch die Flammen der Brandrodung, die Zerstörung der Vegetation und

die Austrocknung der Böden würden riesige Mengen Kohlenstoff in die Atmosphäre abgegeben – mit schlimmen Folgen für das Klima. Das zu verhindern ist Aufgabe von Mein Regenwald. Möglich machen das Waldpaten und Waldpatinnen, die durch ihre Spenden den Schutz des Regenwaldes und des Klimas finanzieren.

Was du tun kannst:

Werde klimaneutral oder sogar CO2-negativ

Indem du als Waldpate oder Waldpatin zwei Hektar Regenwald rettest, wirst du klimaneutral. Wenn du die Waldpatenschaft für mehr als zwei Hektar übernimmst, wirst du CO2-negativ, d.h. dein Stück Regenwald in Peru entzieht der Atmosphäre mehr CO2, als du selbst durch dein Leben verursachst.

Jeder Hektar Wald und Moor in den Mein Regenwald-Schutzgebieten absorbiert jedes Jahr durchschnittlich 7,5 Tonnen CO2.* Um die 11 Tonnen CO2 auszugleichen, die jeder von uns in Deutschland durchschnittlich pro Jahr verursacht, braucht man also ca. 1,5 Hektar Regenwald, die dauerhaft geschützt werden müssen. So ist garantiert, dass die 11 Tonnen CO2 auch weiterhin aus der Atmosphäre absorbiert werden können.

Da nicht jeder gleich viel CO2 verursacht** und die CO2-Aufnahme des Regenwaldes von Faktoren wie Niederschlag und Sonneneinstrahlung abhängt, empfehlen wir jedem Waldpaten mindestens einen 25-prozentigen Puffer in die CO2-Kompensationsrechnung einzubauen. D.h. dass für jede Person, die ihren CO2-Fußabdruck als Waldpate ausgleichen will, mindestens zwei Hektar Regenwald dauerhaft geschützt werden müssen. Das entspricht einer monatlichen Spende von 10 Euro.


CO2-neutraler Haushalt

Als Waldpate oder Waldpatin kannst du den ökologischen Fußabdruck aller Personen ausgleichen, die in deinem Haushalt leben. Wenn du deinen ganzen Haushalt mit allen seinen Bewohnern klimaneutral stellen möchtest, dann solltest du pro Familienmitglied eine Waldpatenschaft für mindestens zwei Hektar übernehmen, das entspricht einer monatlichen Waldpatenspende von mindestens 10 Euro pro Familienmitglied.


Lebensabdruck ausgleichen

Als Waldpate oder Waldpatin kannst du rückwirkend sogar den ökologischen Fußabdruck deines ganzen Lebens ausgleichen. Dazu spendest du die Summe, die ausreicht, um genau die Fläche Regenwald zu retten, die so viel CO2 aufnimmt, wie du in deinem Leben bislang verursacht hast.

Deinen Lebensklimaabdruck kannst du durch eine einmalige Waldpatenspende oder eine zeitlich befristete Waldpatenschaft ausgleichen. Hier ein paar Rechenbeispiele:

Je nach Alter brauchst du also unterschiedlich viel Regenwald, um den ökologischen Fußabdruck deines ganzen Lebens auszugleichen und klimaneutral zu machen.

Gleiche die Klimabilanz deines ganzen Lebens aus und stelle dich auf die Seite der künftigen Generationen. Schreibe uns, wir helfen dir gern beim Errechnen deiner Lebensklimabilanz.

Vermeiden, verringern, kompensieren

Wichtiges Grundprinzip für ehrliche CO2-Kompensation. CO2-Kompensation soll kein ökologischer Ablasshandel sein, denn das beste CO2 ist das, welches gar nicht erst produziert wird und deshalb auch nicht kompensiert werden muss. Deshalb gilt für jede Art der CO2-Kompensation das folgende Grundprinzip:

Vermeiden

Besonders klimaschädliche Aktivitäten vermeidest du von vornherein komplett.

Verringern

Alle deine CO2-Emissionen, die du nicht ganz vermeiden kannst, versuchst du durch umweltbewusstes Verhalten zu verringern, indem du klimafreundlichere Alternativen wählst, z.B. Ökostrom statt Kohlestrom oder Bus und Bahn statt Auto oder Flugzeug.

Kompensieren

Den CO2-Abdruck, der übrigbleibt, nachdem du so gut wie möglich vermieden und verringert hast, kompensierst du durch deine aktive Unterstützung von Klimaschutzprojekten wie Mein Regenwald.


Deine Urkunde

Als Waldpate oder Waldpatin bekommst du von uns eine Waldpatenurkunde, in der nicht nur die Fläche Regenwald ausgewiesen ist, die du schützt, sondern auch die Menge CO2, die du durch deine Waldpatenschaft kompensierst. Einmal im Jahr bekommst du außerdem eine Spendenbescheinigung, damit du deine Spenden bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen kannst.

Als Waldpate spendest du regelmäßig und kompensierst so kontinuierlich deinen CO2-Fußabdruck. Alternativ kannst du einmalig spenden
 

*CO2-Aufnahme im Regenwald
In den Mein Regenwald-Schutzgebieten nimmt ein Hektar alter Regenwald (älter als 20 Jahre) im Jahr mindestens 4 Tonnen CO2 auf, bei einem Hektar junger Wald oder Aufforstungsfläche liegt der Wert bei ca. 15 Tonnen und in jedem Hektar Moorwald oder Hochmoor sind besonders große Mengen Kohlenstoff gespeichert. Im Durchschnitt absorbiert jeder Hektar Mein Regenwald-Schutzgebiet auf dieser Berechnungsgrundlage also ungefähr 7,5 Tonnen CO2 im Jahr.
(Quelle: „Mindest-CO2-Bindung bei ökologisch ausgerichteten Wald- und Landwirtschaftsprojekten“ – Hintergrunddokument zum Dokument „Allianz für Entwicklung und Klima – Anforderungen an Projekte und zugelassene Standards,“ August 2019, Azadeh Farajpour-Javazmi, M. Sc. (FAW/n), Estelle Herlyn, Prof. Dr. (FAW/n), Tobias Orthen, M. Sc. (FAW/n), Franz Josef Radermacher, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. (FAW/n))

** Jemand, der sehr umweltbewusst lebt und z.B. Ökostrom statt Kohlestrom bezieht, öffentliche Verkehrsmittel nutzt und sich vegetarisch ernährt, hat einen geringeren ökologischen Fußabdruck als jemand, der im Alltag gar nicht auf Nachhaltigkeit achtet. Deinen ökologischen Fußabdruck kannst du mit Hilfe von CO2-Rechnern im Internet in etwa selbst bestimmen: www.fussabdruck.de oder www.footprintcalculator.org